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Ingersheimer gut vorbereitet

An der Landes-Dan-Prüfung (Taekwondo) in Blaufelden nahmen auch zwei Sportler aus Ingersheim teil. Mit den Prüfern Thomas Koleyko und Hermann Deeg präsentieren sich die Athleten Joachim Pfob und Petra Erhard sowie Prüfer und Präsident Wolfgang Brückel.    

 

Blaufelden

Beeindruckende Dan-Prüfung

In der neuen Mehrzweckhalle richtete der TSV Blaufelden die letzte Landes-Dan-Prüfung für 2012 aus. 36 Sportler aus dem "Ländle" - 17 aus der Region - stellten sich der hochkarätigen Prüfungskommission.

Die Prüfer Thomas Koleyko und Hermann Deeg, mit den Prüflingen aus Blaufelden, Harald Kraft, Ann-Kathrin Renner, Larissa Plank, Lea Ley, Franziska Sauter, Tamina Kastler, Anorthe Münz, Franziska Lenkner, Melanie Köger, David Kraft, Veit Kohler, Präsident Wolfgang Brückel und Co-Trainer Werner Hornung.

Zehn Teilnehmer kamen aus Blaufelden, zwei aus Ingersheim, einer aus Schnelldorf und vier Sportler aus dem bayerischen Leutershausen. Alle Vereine pflegen untereinander ein freundschaftliches Verhältnis. Mit Wolfgang Brückel (Präsident der TUBW) hatte der höchstgraduierteste deutsche Taekwondo-Sportler den Prüfungsvorsitz übernommen, flankiert von Thomas Koleyko (6. Dan; Wiesloch) und Hermann Deeg (6. Dan; Chef-Trainer Blaufelden).

Seit Monaten hatten sich die Blaufeldener Sportler durch intensives und teilweise fünfmaliges Training pro Woche auf diese Prüfung vorbereitet. Der praktischen Prüfungsteilnahme war bereits vor Monaten ein Dan-Vorbereitungslehrgang auf Landesebene vorausgegangen. Die Hauptprüfung begann mit dem Fachbereich "Poomsae" (Formenlauf). Hier galt es, je zwei Formen (Kampf gegen imaginäre Gegner) zu demonstrieren. Bewertet wird neben anderen Kriterien insbesondere die Ausführung der Techniken, die Exaktheit der Stellungen, die richtige Muskelan- und -entspannung, die Blickrichtung und die korrekte Atmung.

Im Prüfungsfach "Ilbo-Taeryon" (Einschrittkampf) mussten diverse Grundtechniken in der Anwendung am Partner gezeigt werden. Der Schwerpunkt lag hier bei der Ausführung in Verbindung mit der richtigen Distanz. Im Bereich "Hosinsul" (Selbstverteidigung) war bei dieser Prüfung die Abwehr von allgemeinen und bewaffneten Angriffen gefordert. Aber die reine Abwehr genügte nicht. Die Prüfer bewerteten auch die jeweils angepasste Verteidigungstechnik zur Stärke des Angriffs sowie die anschließende Fixierung des Angreifers.

"Gyorugi" (Freikampf) war der zweitletzte Prüfungsteil. Nach den Vollkontaktregeln mussten die Sportler, ausgerüstet mit einer Körperweste, Tiefschutz, Handschuhen und einem Kopfschutz, jeweils einen Freikampf demonstrieren. Der obligatorische Abschluss der Prüfung war wie immer der Bereich "Kyek Pa" (Bruchtest). Mussten die Anwärter zum 1. Dan jeweils drei Bretter zertrümmern, so steigerte sich das bei den Anwärtern zum 2. Dan auf vier Bretter und zum 3. Dan sogar auf fünf Bretter. Teilweise mussten die Techniken auch im Sprung ausgeführt werden.

Alle neun Starter des TSV Blaufelden zeigten am Prüfungstag eine überdurchschnittliche Leistung - wobei die Blaufelder insbesondere beim Formenlauf und in der Selbstverteidigung Höchstnoten erzielten. Ebenfalls eine sehr gute Prüfung zeigte Harald Kraft (TSV Schnelldorf) in der Altersklasse. Eine nochmalige Steigerung im Bereich technische Ausführung und Präzision präsentierten die Anwärter bei der Prüfung zum 2. und 3. Dan. Der erst 17-jährige David Kraft (Blaufelden) trat zum 2. Dan an. Er überzeugte einmal mehr mit seiner Athletik und einer sehr guten Technik. Auch hier keine Frage - souverän bestanden. Ebenfalls eine herausragende Leistung zeigten Petra Erhard und Joachim Pfob (beide SV Ingersheim). Petra Erhard war Prüfungsbeste bei den Frauen zum 2. Dan und Joachim Pfob demonstrierte eindrucksvoll seine Kraft im Bereich Bruchtest.